es geht mir gut

29. Juli 2010

ich muss mich bei all jenen entschuldigen, die ich in letzter zeit, vor allem während den unruhen der fussball-WM  mit fast täglich publizierten blog-einträgen verwöhnt, ja angefixt habe! ihr braucht mir keine besorgten emails mehr zu senden, denn es geht mir ganz ausgezeichnet. ich muss nur auch einmal ein bisschen meine ressourcen channeln. außerdem, meine lieben, schaut mal raus: die sonne scheint und der sommer ist definitiv ein temporärer zustand. sobald ich dann in dicke decken gehüllt wieder in meinem kabäuschen hocke und meine frierenden zehen am hund wärme, gibt es auch wieder regelmäßige blogeinträge. schwöre.

leid & ärger

26. Juli 2010

http://www.sueddeutsche.de/kultur/portraet-brigitte-schwaiger-heillose-traurigkeit-1.536241

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(es ist ein unheil dieser unserer zeit, dass menschen in vermeintlicher anonymität stets ihre verblödete und unreflektierte haut zu markte tragen dürfen. und ihre blöde virtuelle pappn nicht einmal dann haltn können, wenn einer stirbt oder sich sterben hat lassen. allen voran wieder mal die standard-poster.

mehr will ich dazu gar nicht sagen.)

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fragä

23. Juli 2010

jetzt, woma schon wieder auf einen gemäßigten jahreswechsel zusteuern, frag ich mich ernsthaft, wie ich die letzten zehn jahre musiktechnisch auf youtube eingeben soll. das war bis vor kurzem noch einfach:

die neunziger (als posh spice noch oberschenkel hatte)

die achtziger (als samantha fox noch noch mehr oberweite hatte)

und die siebziger (als frank farian noch was im oberstübchen hatte).

aber nun? die zehnziger? die gerade eben entfleuchte dekade? kein scherz: das plagt mich.

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der 1. ohrwurm,  an den ich mich erinnern kann, war btw hands up von ichweißnichtwem. da kann ich nix für. wenn man 5 ist, hört man das, was die coole 14-jährige schwester hört. gottseidank wurde die coole 14-jährige schwester dann auch geläutert und kriegte ne queen-lp geschenkt. mei, warn das schöne weihnachten!

die magie der halbzeit

19. Juli 2010

beim erschreiben der seite 50 passiert immer etwas ganz wunderbares.  wie bei einer geburt: es hat gedauert und es hat weh getan, aber jetzt ist das köpfchen sichtbar und man weiß, es wird in absehbarer zeit ein ende haben.  gleichzeitig steigt die angst, dass etwas schon die ganze zeit schief gegangen ist, an und an. und man möchte sich hemmungslos betrinken. was die hebamme natürlich nicht erlaubt. die in dem fall aber nicht existent ist.

alles ist wahnsinnig kompliziert.

zeit über brücken: das video

17. Juli 2010

Das ist ganz einfach: Leibnitz ist gut angeschrieben. Es beinhaltet den einzige Hauptplatz weit und breit, der sich zwischen zwei Kirchen aufspannt. Suchen Sie nach den zwei Kirchen. Wenn Sie allerdings vor EINER Kirche mit ZWEI Türmen stehen, sind sie zu vermutlich zu weit gefahren. Das ist dann St. Veit am Vogau.

Ich empfehle ja dringend gern und immer wieder den Besuch der lieblichen Leibnitzer Au. Gehen Sie dorthin und knutschen Sie ein wenig herum.

Willige Leibnitzer Mädels und Burschen in farbenfrohen Trachten stehen alle paar Bäume lang und nehmen kussfreudige Fremdlinge zärtlich in Ihre Arme.

Außerdem ruft der goldene Wein! In Leibnitz kann man ganz schnell zur Reblaus werden. Ein sonniger Nachmittag in einem schattigen Gastgarten, und schon ist es um einen geschehen.

Ein Paradies, dieses Leibnitz. Folgen Sie einfach Ihrem Instinkt und der berühmten Bundesstraße Numero 67. Bei Gralla dann biegen Sie ab. Aber wahrscheinlich wissen Sie das sowieso, sonst würden Sie ja nicht hinfahren!

                                                                           >>>zum großartigen Video>>>