http://www.sueddeutsche.de/kultur/portraet-brigitte-schwaiger-heillose-traurigkeit-1.536241
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(es ist ein unheil dieser unserer zeit, dass menschen in vermeintlicher anonymität stets ihre verblödete und unreflektierte haut zu markte tragen dürfen. und ihre blöde virtuelle pappn nicht einmal dann haltn können, wenn einer stirbt oder sich sterben hat lassen. allen voran wieder mal die standard-poster.
mehr will ich dazu gar nicht sagen.)
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Ich finde den Artikel abgesehen von der journalistischen Ausschlachtung von dem was für typisch “Borderline” gehalten wird, eigentlich für sehr informativ und denke Brigitte Schwaiger hat sich ja selbst z.B. in “Fallen lassen” sehr intensiv mit ihren psychiatrischen Problemen beschäftigt und offen darüber gesprochen.
An den Standard Postings ist mir vor allem die Distanz, wie wir mit dem Wort “Selbstmord” umgehen, aufgefallen.
Natürlich könnte es ein Unfall gewesen sein, für sehr wahrscheinlich halte ich das nicht und natürlich sind wir nicht schuld daran, auch wenn ich denke, daß der Literaturbetrieb Frau Schwaiger, wo es ihm passte hinaufgejubelt hat und wie sie schrieb, damit überforderte und sehr schnell wieder fallen ließ, sehr symptomatisch erscheint mir da der Nachruf von Paul Jandl, auf Welt online, der von einem nicht so verbiesterten Feminismus, wie dem einer Karin Struck oder Verena Stefan und von später eher schwachen Romanen schreibt.
Und Karin Struck wurde vom Literaturbetrieb ebenso fallen gelassen, auch wenn sie sich, glaube ich, nicht umgebracht hat.
Liebe Eva Jancak, ja, das hab ich unklar gemacht. Ich habe den Artikel verlinkt, weil ich ihn für gut befunden habe und alle anderen, aktuelleren bzw die Reaktionen der User darauf, für schlecht.